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Markus Zabels Rennbericht Arnstadt 22.06.08. 1. Rennen zum EON- Thüringen-Cup 150 150 revolution sports

Markus Zabels Rennbericht Arnstadt 22.06.08. 1. Rennen zum EON- Thüringen-Cup

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An Arnstadt hatte ich leider vom Vorjahr keine guten Erinnerungen. 2007 war die Strecke nass und schlammig und ich hatte so meine Probleme. 2008 sollte alles anders werden. Um 9.00 Uhr waren es schon 29 Grad und es wurde noch besser.

Das Team vom Veranstalter MTB-Erfurt hatte wieder immer ein perfektes Umfeld geschaffen, um top Leistungen zubringen. Leider waren die Teilnehmerzahlen sehr gering, was ich nicht verstehen kann. Die Strecke war sehr selektiv, Singletrails und lange Anstiege waren auf der 30 km Runde sehr anspruchsvoll, und die knapp 1000 hm waren ja auch eine Ansage.

Nun gut, mit der Startnummer 1 ins Rennen gegangen versuchte ich das Debakel von 2007 zu vergessen. Die erste von 3 Runden lief eigentlich ganz gut, bei Kilometer 25 traute ich meinen Augen erst nicht, aber er war es, – Steffan Donner – vom MET-Racing Team schloss zu meiner Gruppe auf. Da er nur eine Runde fuhr, war es für mein Rennen ja zum Glück nicht relevant. Aber Gedanken machte ich mir schon, und so erhöhte ich mein Tempo und konnte mich dann auch absetzen, was zur Folge hatte, dass ich ab diesen Zeitpunkt alleine unterwegs war.
Dazu kam noch ein Problem mit dem Vorderrad, was mich leider zu einer kleinen Reparatur zwang.
Das Leiden begann ab der zweiten Runde.

Da ich viel trinken musste, hatte ich reichlich Probleme mit meinen Magen und die Kondition ließ auch zu wünschen übrig. Meine Motivation bei 32 Grad im Schatten war auch nicht die beste und, da ich eh alleine war, konnte mich auch keiner zu mehr zwingen. Nach der zweiten Runde waren es auch schon 18 Min zum Vordermann. Egal, ich fuhr zu Ende und konnte mich innerlich freuen es geschafft zuhaben. Ich nahm es mal als „Trainingsrennen“ für den Ultramarathon in Bad Goisern. Platz 5 und den 3. Platz in EON-Thüringen Cup waren der Lohn der 5 Stunden.

Ich hoffe auf das Jahr 2009 in Arnstadt, da wird alles besser, zumindest sollte man immer daran glauben!

Rennbericht Timm Jander. Fast Top 20 in Heubach– NoTubes sei Dank! 150 150 revolution sports

Rennbericht Timm Jander. Fast Top 20 in Heubach– NoTubes sei Dank!

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Fast Top 20 in Heubach– NoTubes sei Dank!

Beim zweiten Lauf zur MTB Bundesliga in Heubach am gestrigen Sonntag „musste“ ich erstmals das neue SCOTT Spark einsetzen, da es die Strecke wirklich in sich hatte. Nach erfolgreich bestandenem Colloquium zum Abi und einem GA Block am vorausgegangenen Wochenende ging ich eher suboptimal vorbereitet ins Rennen. Wie beim EHC-Status fast schon zu erwarten, hatte sich ein hochkarätiges Starterfeld angekündigt das durch die Teilnahme des Olympiasiegers und amtierenden Weltmeisters Julien Absalon noch veredelt wurde.

Schon bei der Streckenbesichtigung am Samstag fiel die Entscheidung trotz des brutalen Anstieges mit gut 200 Höhenmetern auf knapp zwei Kilometern das Fully einzusetzen. Denn was auf diesen Anstieg folgt ist wohl eine der härtesten Cross-Country Abfahrten, die der deutsche Boden zu bieten hat. Vorallem im Wettkampf, wo die grölenden Zuschauer – nochmals ausdrückliche Hochachtung – am Anstieg die letzten Körner aus jedem Fahrer herausbrüllen, soll ein Downhill ja eigentlich der Regeneration dienen…

Der Anstieg brachte über seine gesamte Länge mein Herz zum Rasen – Pulsspitzen jenseits der 200 waren da keine Seltenheit. Wegen des Abistresses und der dennoch erhöhten Umfänge war ich am Start recht träge und hatte Mühe das brutale Tempo der ersten Runde mitzugehen. Zwar mit einigem Zeitverlust, aber mit besser werdenden Beinen, stürzte ich mich also in die Abfahrt. Leider war ich hier am Ende einer Gruppe und konnte die Vorteile des Sparks nicht voll ausspielen – 2 Mann zu überholen war trotzdem drin. Erst in der nächsten Runde fühlte ich mich langsam auch am Berg besser und verlor hier keine Plätze mehr. Den Downhill konnte ich nun auch recht locker fahren und fuhr trotz eines harmlosen Sturzes bis Ende der Abfahrt auf einen Österreicher auf, der mich am Anstieg der nächsten Runde jedoch in Schach hielt und sogar etwas distanzierte. Immer deutlicher merkte ich nun jedoch, dass die Fahrer vor mir durch die enorme Anspannung im Downhill unkonzentrierter und schwächer wurden. Auf dieser Strecke war ich heilfroh einen Top-Hersteller wie SCOTT im Rücken zu haben, der mir neben dem Race-Hardtail auch ein vollgefedertes Bike bietet, welches gar leichter und steifer als die Hardtails mancher Konkurrenten ist. Zwar risikoreich, aber sturzfrei gelang mir im engen und teilweise rutschigen Downhill das Überholen zwei weiterer Fahrer.

Endlich voll im Rennen angekommen fühlte ich mich auch stark genug um am Berg weitere Plätze gutzumachen – wahrscheinlich auch wegen des neu getesten NoTubes Tublesskits, was mich weit weniger ermüden ließ als Andere: Durch geringeren Rollwiederstand bei gleichzeitig mehr Grip!

Die 80% Regel machte mir aber leider einen Strich durch die Rechnung – den wie der Großteil der Fahrer wurde ich vorzeitig aus dem Rennen genommen und die erhoffte Aufholjagd fand so ihr jähes Ende. Schade eigentlich – aber bei einem Starterfeld mit den besten Mountainbikern der Welt wohl keine Schande. Der 21. Platz in der U23 bei einem 46 Gesamtrang lässt auf trotz der Doppelbelastung Schule-Sport eine Leistungssteigerung erkennen.

Ab Mitwoch führt mich die Abifahrt an den spanischen Strand, wo das Training auf eine obligatorische Stunde Intervalllaufen täglich beschränkt sein wird. Anschließend wird dann am letzten Schliff mit langen Radeinheiten für die Europameisterschaft MTB-Marathon am 15. Juni gefeilt.

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